Länge der Achse des Uhrwerks – wie wählt man sie richtig aus?
2026-07-31Einer der wichtigsten Parameter beim Kauf eines Uhrwerks ist die Achslänge. Wir erklären, wie man sie an die Dicke des Zifferblatts anpasst und was man beim Messen nicht verwechseln sollte.
Uhrwerke gibt es in vielen Varianten, die sich unter anderem in der Länge der Achse unterscheiden. Die Wahl der richtigen Variante ist notwendig, damit das Werk korrekt an das Zifferblatt montiert und die Zeiger angebracht werden können.
Warum ist die Länge der Achse des Werks wichtig?
Die Achse des Werks verläuft durch ein Loch im Zifferblatt. Wenn sie zu kurz ist, kann es an Platz für die korrekte Montage des Werks und der Zeiger fehlen.
Die Verwendung einer deutlich längeren Achse als nötig kann dazu führen, dass die Zeiger unnötig weit von der Oberfläche des Zifferblatts entfernt sind.
Was sollte vor dem Kauf des Werks gemessen werden?
Die wichtigste Maßnahme ist die Dicke des Zifferblatts an der Stelle der Werkmontage. Auch die Art der Befestigung und die Elemente zwischen Werk und Zifferblatt sollten berücksichtigt werden.
Ist die gesamte Achslänge und die Gewindelänge dasselbe?
Nein. In den Beschreibungen der Werke können verschiedene Maße bezüglich der Achse vorkommen. Es ist wichtig zu beachten, ob der angegebene Wert die gesamte Achslänge, den gewindeteil oder ein anderes Konstruktionsmerkmal bezeichnet.
Beim Vergleich eines alten und neuen Werks ist es am besten, die gleichen Messpunkte zu überprüfen.
Wie misst man ein altes Werk?
Wenn das alte Werk verfügbar ist, sollte die Achse mit einer Schieblehre gemessen und die Konstruktion der Zeigerbefestigung verglichen werden. Dies ist oft der einfachste Weg, um einen passenden Ersatz zu finden.
Kann man ein Werk mit einer längeren Achse verwenden?
Ein kleiner Längenunterschied kann je nach Konstruktion der Uhr akzeptabel sein, aber es ist am besten, ein Werk zu wählen, das dem Original möglichst ähnlich ist und zur Dicke des Zifferblatts passt.
Worauf sollte man noch achten?
Neben der Achslänge sollte auch die Art des Werks, die Funktionsweise des Sekundenzeigers, die Größe der Uhr und die Art der Zeigerbefestigung überprüft werden. Bei großen und schweren Zeigern kann ein Werk mit entsprechend größerer Antriebskraft erforderlich sein.